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Der Mühlviertler Vierkanthof war einst das Stammhaus des Adelsgeschlechts der Premser, urkundlich 1250 als miles dictus Prems... genannt. Gefolgsleute des Adelsgeschlechtes der Schaunberger verkauften 1429 den Hof. Der letzte "Premser" (Achaz) starb 1560. Das eigene Wappen (Wagenbremse mit Sperrkette) zeugt von der traditionellen Vergangenheit des Premserhofes.
Heute führt die Familie Scheiblhofer ein biologisch betriebenes Reitergut. Die Entwicklung von einem herkömmlichen Bauernhof zu einer vorbildlichen Reitanlage fand in den 80er Jahren ihren Anfang. Angespornt durch bereits kleinere sportliche Erfolge bei Galopp- und Schlittenrennen und dem wachsenden Freizeittrend "Reitsport", wurde die Idee bald Wirklichkeit. Es fanden gewaltige Erdbewegungen, Bau- und Verschönerungsarbeiten statt, um die Anlage zu dem zu gestalten, was sie heute ist.
Um den Reitern aller Sparten optimale Trainingsmöglichkeiten bieten zu können, baute man eine Halle mit den Ausmaßen 20x40 Meter. Außerdem stehen ein Viereck 20x60 m, zwei Springplätze 30x70 m und 50x60 m, ein großer Rasenplatz und eine Rennbahn den Trainierenden zur Verfügung.
Die Gründungsversammlung zum Verein "Union Reiterhof Premser" fand am 19. Jänner 1986 statt. Damals zählte der Verein 17 Mitglieder, 2006 sind es bereits um die 50 Mitglieder.
| | Springplatz Sand 50x60
Turnierplatz Wiese ca. 60x70
Rennbahn
| | Dressurplatz Sand 20x60
| | Reithalle 20x40
| | Gelände
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